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Geschichte der Stadtbibliothek


Büchereileiterinnen und -leiter


Exlibris der Stadtbibliothek1911 - 1912  Adolf Oberwinter
1912 - 1916  Maria Gertrud Fueser
1916 - 1928  Klara Kummer
1928 - 1933  Otto Wohlgemuth
1934 - 1945  Heinrich Schiffer
1947 - 1956  Walter Wehrenpfennig
1957 - 1963  Dr. Jürgen Eyssen
1963 - 1964  Dr. Reuter
1965 - 1976  Dr. Karl Hotze
1977 - 1987  Hugo Ernst Käufer
1987 - 1989  Anni Menne
1989 - 2005  Dörte Hundrieser
seit 2006  Friedhelm Overkämping



Geschichte


1911

Am 23. November 1911 fand die feierliche Eröffnung in den unteren Räumen des Hauses Weststraße 10 (heute Robert-Koch-Straße) statt. Der Anfangsbestand lag bei genau 2.931 Bänden. Etat: 4.000 Mark. Erster Büchereileiter war Rektor Oberwinter.

1914
Eine Leihgebühr von 10 Pfennig wurde eingeführt.

1916
Die Leihgebühr beträgt nun 20 Pfennig. Der Etat schrumpft auf 1.720 Mark. Von 1916 bis 1928 wird die Bücherei von Fräulein Kummer geleitet, die sich um den inneren Ausbau und die Organisation sehr verdient macht.

1919
Die Satzung von 1919 ist in einem obrigkeitsstaatlichen Ton verfasst, sie erwähnt häufig Verbote; Pflichten des Benutzers werden ausführlich artikuliert. So wird vorgeschrieben, dass die Benutzer jeweils nur einen Band entleihen dürfen, dass das Ausleihen erst ab dem 18. Lebensjahr möglich ist und dass auswärtige Leser halbjährlich 3 Mark als Benutzungsgebühr entrichten müssen, im Gegensatz zu Gelsenkirchener Bürgern, für die die Anmeldung kostenlos ist.

1920
In und kurz nach der Inflation entwickelte sich ein derartiges Gedränge bei der Buchausgabe der Bücherei, dass die Leser stundenlang auf Bedienung warten mussten. Schlangen von 30 bis 40 Personen waren ein täglich wahrzunehmendes Bild. Oft kam es vor, dass am Schluss der Ausleihe noch Personen auf dem Hofe unabgefertigt warteten.

1927
Die Stadtbücherei zieht in das neu errichtete Rathaus, das Hans-Sachs-Haus, um.

1928
In diesem Jahr fand die Vereinigung der Städte Buer und Gelsenkirchen mit Horst statt. Dieser großen politischen Veränderung folgte die innere Verwaltungsorganisation. So wurde auch die erste vor zwei Jahren gegründete Buersche Bücherei mit der Volksbücherei in Alt-Gelsenkirchen vereinigt. Ihre 8000 Bände erhöhten den Gesamtbestand der nunmehr Stadtbücherei Gelsenkirchen genannten Anstalt auf die Zahl von 29.000 Bänden.

1929
Otto Wohlgemuth wird neuer Büchereileiter. Er behält dieses Amt bis 1933, als er sich dem Druck der neuen nationalsozialistischen Machthaber beugen muss und sein Amt aufgibt. Danach widmet er sich nur noch seinem dichterischen Schaffen.

1933-1945
Der Zeitungslesesaal wurde geschlossen. In den Büchereiräumen stapelten sich Berge "unerwünschten Schrifttums“, das in den Pfarreien beschlagnahmt wurde; gleichzeitig erfolgt aus den Spenden und Sammlungen für die Front eine Sortierung und Sammlung von Material für die Wehrmachtsbücherei.

1934
Heinrich Schiffer wird neuer Büchereileiter. Er versuchte mitten im Krieg noch einen Ausbau des Büchereiwesens und konnte kurzfristig in Bismarck und Horst Zweigstellen betreiben.

1944
Im November fällt das Stadtbüchereigebäude einem Bombenangriff zum Opfer. Am 9. Oktober wird die Stadtbücherei in Gelsenkirchen-Buer im Heimatmuseum, Horster Straße, wieder eröffnet. Die Stadtbücherei in Gelsenkirchen wurde im Schulgebäude Zeppelinallee wieder eröffnet.

1945
Durch Bombenschäden verlor die Stadtbücherei etwa 40.000 Bände, so dass zu Beginn der Nachkriegszeit gerade einmal 2.500 Bände für die Ausleihe zu Verfügung standen. Drei kleine Ausleihstellen in der Bismarck-, Hilgenboom- und Hochstraße mühten sich, in einigen Wochenstunden wenigstens dem Bedürfnis nach zeitgenössischer (vor allem Romane ausländischer Autoren) entgegenzukommen. Am 15. Januar wird die Stadtbücherei wieder eröffnet.
15. Februar: Wiedereröffnung der Stadtbücherei Buer im Heimatmuseum, Horster Straße 6. Die Ausgabe von Jugendbüchern wurde jedoch auf einen späteren Zeitraum verschoben. Als erste Neuerung wurde in der Bismarckstraße eine Jugendbücherei aufgebaut, die auch einen starken sozialen Zweck erfüllte. Neben der Wohnungsnot und den überbevölkerten Wohnungen hat sie Eltern manche Sorge um die Aufsicht und Betreuung ihrer Kinder abgenommen.

1946
Im Februar wird der Leiter der Stadtbücherei, Paul Schiffer, von der Militärregierung von seinem Dienst suspendiert. Am 28. Januar kann die Zweigstelle in Rotthausen (Hilgenboomstraße 14) wiedereröffnet werden. Am 27. Juli wird die Zweigstelle Buer aus ihrer ersten notdürftigen Unterkunft im Heimatmuseum ins Kaufhaus Weiser verlegt.

1947
Die Bücherei zieht erneut vorübergehend in das Hans-Sachs-Haus ein (bis 1951). Walter Wehrenpfennig wird am 1. Oktober als städtischer Bibliotheksrat neuer Leiter der Bibliothek und setzt sich das Ziel, "eine leistungsfähige, der Größe und Bedeutung der Stadt entsprechende öffentliche Bibliothek aufzubauen". Die Zentrale und die Zweigstellen in den Stadtteilen wurden als Freihandbüchereien mit Selbstbedienung ausgebaut, ein System, das Gelsenkirchen erstmalig im Lande zur Anwendung brachte. Die Bücherei in Buer kann im Haus Hochstraße 36 wieder eröffnet werden.

1949
Am 7. Februar konnte im Hans-Sachs-Haus eine Freihandbücherei den Lesern der Altstadt ("Volksbücherei Gelsenkirchen-Mitte“) übergeben werden, der im Sommer die Eröffnung des wissenschaftlichen Lesesaales folgte, eine Ereignis, das mit einem Festakt im Konzertsaal gefeiert wurde. Anschließend wurde mit der Errichtung eines Zweigstellennetzes, das das gesamte Stadtgebiet umfassen sollte, begonnen. 2.000 Bücher nationalsozialistischer und militaristischer Tendenz, die nach einer Liste der Militärregierung aus den Büchereien des östlichen Ruhrgebiets entfernt werden mussten, wurden wegen ihres wissenschaftlichen oder historischen Wertes in einem "Giftschrank“ aufbewahrt; sie konnten nicht ausgeliehen werden. Am 9. Juni wurden dem Städtischen Bibliotheksrat Walter Wehrenpfennig die einheitliche Leitung der Stadtbücherei, des Stadtarchivs, die Führung der Stadtchronik, die Wahrnehmung der städtischen Interessen in den beiden bestehenden Heimatvereinen sowie im Westfälischen und Vestischen Heimatbund übertragen. Am 29. August eröffnete die Bücherei im 2. Obergeschoss des Hans-Sachs-Hauses ihre wissenschaftliche Abteilung, die als Freihandbücherei eingerichtet war. Außer 3.000 Bänden im Lese- und Studiensaal standen weitere 8.000 Bände im Magazin zur Verfügung.

1951
19. Mai: Umzug der Stadtbücherei in die neuen Räume im Sparkassen-Neubau am Neumarkt. Während der Umzugszeit blieb die Bücherei bis zum 31. Mai geschlossen. Lesesaal- und Ausleihbestand für Erwachsene und Jugendliche betrugen zusammen 30.000 Bände.
1. Oktober: Im 1. Obergeschoss des Sparkassenhauses wird der Zeitungslesesaal eröffnet. Er bot Platz für 40 Leser, 150 Zeitungen aus dem In- und Ausland lagen hier aus.
10. Oktober: Der Bestand der deutsch-englischen Lesehalle "Die Brücke“ wird von der Stadtbücherei übernommen. Ende des Jahres zählte die Bücherei 4.142 Leser, die Ausleihe stieg von 52.347 auf 96.555 Bücher.

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1953
Die Stadtbücherei wird dem Auswärtigen Leihverkehr, der Fernleihe der Bibliotheken, angeschlossen.

1955
Neben der Hauptstelle und dem Wissenschaftlichen Lesesaal der Bücherei, die inzwischen in das Haus der Sparkasse umgezogen war, verfügt die Bücherei über folgende Stadtteilfilialen: Buer (Freiheit Buer), Horst (Horster Stern), Erle (Franzisstraße), Middelich (Surressestraße 6), Bismarck (Bismarckstraße 168) und das Stadtarchiv im Rathaus Buer. Schon damals waren die Büchereien täglich geöffnet, abends in der Regel bis 19 und 20 Uhr.

1956
Büchereileiter Walter Wehrenpfennig stirbt. Wehrenpfenning war neben seiner Tätigkeit als Bibliotheksdirektor auch Mitglied der Kommission für Rundfunkfragen der Landschaftsversammlung Westfalen und seit März 1955 gehörte er dem Rundfunkrat des Westdeutschen Rundfunks an.

1957
Am 8. Juli richtet die Stadtbücherei im Hause Cranger Straße 323 zwei Räume als Nebenstelle ein. Am 2. Dezember wird die Jugendbücherei in der Wanner Straße 52 eröffnet. Dr. Jürgen (Bieringer)-Eyssen wird neuer Büchereileiter.

1958
Da die seit 1. März bei der Stadtbücherei eingeführte Ausleihe an Samstagen nicht genügend Zeit übrig ließ, alle an diesem Tage zurückgegebenen Bücher bis Montagvormittag aufzuarbeiten, sollte die Ausleihe am Montag geschlossen bleiben, damit der Leihverkehr an den übrigen Tagen reibungslos durchgeführt werden konnte.

1959
28. April: Eröffnung der Jugendbücherei an der Wanner Straße. Bestand: 6.000 Bände.

1960
Die Fahrbücherei (Bücherbus) wird in Betrieb genommen.

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1962
Die Musikbücherei wird gegründet. Für die Leitung der neu eröffneten Musikbücherei könnte der Bibliothekar und Musikwissenschaftler Günter Solle gewonnen werden.
Erstmals wird die Ausleihemarke von 400.000 Bänden im Jahr überschritten.

1963
Eröffnung der Zweigstellen in Resse und Hassel.
Dr. Eyssen verlässt am 1. November die Stadtbücherei und wechselt nach Hannover.
Im November wird in der Zweigstelle Buer ein neuer Raum für ganz junge Leser eröffnet.

1964
Die Stadtbücherei Horst zieht in das neue Verwaltungsgebäude um. Bibliotheksleiter Dr. Reuter scheidet aus dem Dienst aus. Er übernahm nach fünfeinhalbjähriger Tätigkeit in Gelsenkirchen die Leitung des Amtes für Büchereiwesen in Berlin-Wilmersdorf.

1965
Es erfolgt ein erneuter Umzug der Zentrale der Bücherei in provisorische Gebäude: Die Verwaltung zieht in ein altes, heute abgerissenes Gebäude an der Munckelstraße (von den Mitarbeitern "Villa“ genannt), die Hauptausleihe einschließlich Lesesaal erhält einen Trakt der Getrud-Bäumer-Realschule (Turnhalle) an der Rotthauser Straße/Machensplatz.
Am 1. Juni wird Dr. Karl Hotze neuer Büchereidirektor.

1968
Der Grundstein zum Bildungszentrum wird gelegt

1970
Die Stadtbücherei verfügt in 7 Ausleihstellen und einer fahrbaren Bücherei über 205.000 Bücher.

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1971
In der Ratssitzung am 10. Mai gibt es heftige Debatten über die kostenlose Nutzung der Stadtbücherei, wodurch 11.000 DM an Leihgebühren entfallen. Der Antrag zur Einführung des "Nulltarifs“ wird gegen die Stimmen der CDU angenommen.
Im Juli beginnt der Umzug der Stadtbücherei in das Bildungszentrum.

1972
Am 21. Januar wird das Bildungszentrum, Ebertstr. 19, eröffnet. Die Festansprache hält NRW-Kultusminister Hans-Jürgen Girgensohn. Die Ausleihe ist kostenlos, das Buchkartenverfahren wird durch eine datentechnische Verbuchung abgelöst. Die bis dahin zum Schulbereich gehörende Stadtbildstelle wird als allgemein zugängliche Mediothek in die Stadtbücherei integriert. Das Bildungszentrum bietet der Stadtbücherei auch die Möglichkeit, Ausstellungen zu präsentieren. So sind schon im Eröffnungsjahr Werke des Bochumer Künstlers Artur Cremer (Acre), eine Schriftensammlung aus dem Bestand der Bücherei und Aquarelle des Zürcher Expressionisten Jean Weinbaum zu sehen. Die Doppelfunktion des Bildungszentrums (Volkshochschule und Stadtbücherei) bekommt für andere Institutionen Modellcharakter wie zum Beispiel für die Bibliotheksplanung der Universität Konstanz.

1976
Die Zahl der Leser steigt auf 26.959 an, die insgesamt 822.772 Medien ausleihen. Der Medienbestand wird auf 259.382 Einheiten erweitert.
Am 27. Juni stirbt der Direktor der Stadtbücherei im Alter von 50 Jahren an Herzversagen.

1977
Am 1. Januar wird der bisherige stellvertretende Institutsleiter Hugo Ernst Käufer neuer Büchereichef, der wie einst Otto Wohlgemuth, auch schriftstellerisch tätig ist und sein Engagement für die Literatur der Arbeitswelt in seine neue Funktion mit einbringt. Der im Jahr 1960 in Dienst gestellte Bücherbus wird durch einen neuen ersetzt. Im gleichen Jahr wird die Soziale Büchereiarbeit begonnen (Medienbetreuung im Senioren-, Behinderten- und Justizvollzugsbereich). Damit ist Gelsenkirchen die erste Stadt im Ruhrgebiet, die einen "sozialen Büchereidienst“ einrichtet.

1987
Am 28. Februar beendet Hugo Ernst Käufer, seit 1977 Leiter der Stadtbücherei, seinen aktiven Dienst. Neue Büchereichefin wird seine Stellvertreterin Anni Menne.

1988
Zehn Stellen bietet die Bibliothek an, um die Zweigstellen in Horst und Erle erhalten zu können. In der Bibliothek werden die Zettelkataloge langsam abgelöst und durch Mikrofiches ersetzt. Für die Stadtteilbibliothek Erle ergeben sich neue Perspektiven. Das Land unterstützt die Umbaumaßnahmen der ehemaligen Polizeiwache und die Einrichtung einer Dokumentationsstätte.

1989
Anni Menne scheidet als Leiterin der Bibliothek aus, Nachfolgerin wird am 1. Oktober Dörte Hundrieser, bisher Büchereileiterin in Gladbeck.

1990
Am 16. Oktober wird bei einem Bibliotheksfest auf dem Marktplatz in Beckhausen ein neuer Bücherbus in Betrieb genommen. Gleichzeitig feierte die Fahrbücherei ihr 30-jähriges Bestehen. Mit Beteiligung der Stadtbücherei finden im November die ersten Gelsenkirchener Märchentage statt.

1991
Eine neue Satzung sieht veränderte Ausleihfristen vor: Bücher können nun für vier Wochen, Comics, CDs, gebundene Zeitschriftenbände und 16-mm-Filme für zwei Wochen und Spielfilme, Unterhaltungsvideos und Zeitschriftenhefte für eine Woche ausgeliehen werden.

1992
Das Haus Cranger Str. 323, in dem die Zweigstelle Erle untergebracht ist, wird umgebaut. Dieses Gebäude aus dem Jahr 1907 diente während der Zeit des Nationalsozialismus als Polizeiwache und wird nun ein Dokumentationszentrum. Während der Umbauphase ist die Zweigstelle Erle in der Grundschule an der Heistraße untergebracht.

1993
Zum ersten Mal überschreitet die Jahresausleihe der Stadtbücherei die Millionengrenze (1.045.538 Einheiten). Im Auskunftsdienst werden jetzt zunehmend CD-ROMs zur Recherche eingesetzt (VLB).

1994
Die Stadtbücherei führt eine jährliche Benutzungsgebühr ein: 30 DM; ermäßigt 15 DM; Kinder bis zum 16. Lebensjahr 5 DM. Im Gegenzug sinken die Ausleihzahlen auf 992.669 Einheiten.
Während am 7. Juni die Erler Stadtteilbücherei in die renovierten Räume zurückkehren durfte, stand die Horster Bücherei auf dem Prüfstand. Eine Schließung wurde erwogen.

1997
Am 22. Januar wurde mit einem Festakt das 25-jährige Bestehen des Bildungszentrums gefeiert. Der Lesesaal im 2. Stock des Bildungszentrums wird aufgegeben, alle Nachschlagewerke und Loseblattsammlungen werden in die Bestände der Zentralbibliothek integriert.

1999
Am 13. April wird der Multimediabereich "log in“ mit Internetanbindung in den Räumen des ehemaligen Lesesaals eröffnet. Ein neues autonomes Datenverarbeitungssystem wird eingeführt: das Bibliothekssystem BIBDIA. Es wird auch von anderen Ruhrgebietsstädten verwendet. Damit ist für die Benutzer eine Online-Recherche an den OPACs (Online Public Access Catalogue) möglich. Für das Internet wird eine eigene Homepage gestaltet.

2000
Nach CD-ROMs und CDs kommen auch DVDs in den Bestand. Die Stadtbücherei nimmt zum ersten Mal am Leistungsvergleich Öffentliche Bibliothek (BIX) der Bertelsmann Stiftung teil.

2001
Nach einem Beschluss des Verwaltungsvorstands nennt sich die Stadtbücherei seit dem 2. Mai "Gelsenkirchener Stadtbibliothek“. Gleichzeitig wird die in die Bibliothek integrierte Stadtbildstelle in "Medienzentrum“ umbenannt. Ab 2. April beginnt eine Umbauphase in der Stadtteilbibliothek Horst, die mit der Wiedereröffnung am 2. Juli abgeschlossen ist. Die Bibliothek und das Bürgercenter teilen sich jetzt die Räumlichkeiten mit identischen Öffnungszeiten.

2002
Die Kinderbibliothek im Bildungszentrum wird modernisiert, auch der Medienbestand wird neu konzipiert und aufgestellt.

2003
Über die e-nitiative.nrw werden dem Medienzentrum Gelder für den Aufbau einer Infrastruktur für das Lernen mit neuen Medien zur Verfügung gestellt. Im Oktober beginnt der Aufbau einer elektronischen Mediendistribution in Nordrhein-Westfalen (EDMOND).

2004
Aufgrund der Ergebnisse der PISA-Studien entwickeln die Stadtbibliotheken neue Konzepte zur Leseförderung. In Gelsenkirchen wird das Projekt "Bist du auch lesekalisch?“ ein voller Erfolg. Die räumliche und konzeptionelle Trennung von Bibliothek und Medienzentrum sind organisatorisch und personell nahezu vollständig aufgehoben.

2005
Am 15. Mai scheidet Bibliotheksleiterin Dörte Hundrieser aus dem aktiven Dienst aus.

2006
Seit dem 1. Januar 2006 ist Friedhelm Overkämping neuer Leiter der Gelsenkirchener Stadtbibliothek.

2007
Die Pläne für einen Umzug der Stadtteilbibliothek Horst in die Vorburg des Schlosses Horstes haben sich weiter konkretisiert.

2008
Nachdem in der Zentralbibliothek im Bildungszentrum auf der gesamten Fläche ein neuer Boden verlegt worden war, ist der Betrieb am 12. März wieder aufgenommen worden. Neu entstanden war auch ein mit Landesmitteln gefördertes SchülerCenter, das Schülerinnen und Schülern unterrichtsrelevante Literatur und Arbeitsplätze zur Verfügung stellt.
Am 17. August wurde das 35jährige Bestehen des Bildungszentrums gefeiert.

2009
Am 28. Februar feierte der „Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels“, der traditionsgemäß in der Stadtbibliothek durchgeführt wird, seinen 50. Geburtstag.

2010
Dieses Jahr stand ganz im Zeichen der Kulturhauptstadt Ruhr.2010. Die Stadtbibliothek beteiligte sich mit einem umfangreichen Programm und begleitete in diesem Zusammenhang auch das Krimifestival „Mord am Hellweg“, das zum ersten Mal in Gelsenkirchen Station machte.
Eine Delegation der Stadtbibliothek besuchte die Bibliothek der Stadt Olsztyn in Polen zu einem Gedankenaustausch und um Formen der Kooperation zu erkunden.

2011
Am 3. Juni wurde die eBib, die virtuelle Zweigstelle der Bibliothek, eröffnet. Bibliothekskunden können nun eBooks, eHörbücher und andere eMedien ausleihen.
Am 27. Juni nahm das neue MedienMobil, das den Bücherbus der Fahrbibliothek ablöste, seinen Betrieb auf. Es fährt seitdem täglich Grundschulen und Kindertagesstätten an.
Am 23. November feierte die Stadtbibliothek im Schloss Horst mit zahlreichen Gastrednern ihren 100. Geburtstag.
Im Dezember wurde die Stadtbibliothek gemeinsam mit der Volkshochschule dem neugebildeten Referat „Außerschulische Bildung“ als Abteilung zugeordnet. Leiter des Referats wurde der Diplompädagoge Michael Salisch.

2012
Das aGEnda-Büro, inzwischen ebenfalls dem Referat „Außerschulische Bildung“ unterstellt, erhält den UNESCO-Sonderpreis „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (BNE).

2013
Nach jahrelangen Restaurierungs- und Umbauarbeiten erfolgte am 14. Juni der Umzug der Stadtteilbibliothek Horst von der Markenstraße in die Vorburg des Horster Schlosses.

2015
Die Stadtteilbibliothek Buer zieht in das Linden-Karree, das ehemalige Karstadt-Warenhaus, in der Fußgängerzone. Die Bibliothek ist dort - über Aufzug und Treppe zugänglich - in der zweiten Etage untergebracht.
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